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Georg Wolfgang Knorr

Nürnberg 1705 - Nürnberg 1761


Georg Wolfgang Knorr erlernt das Kupferstechen bei J. L. Blank und er erringt mit seinen Illustrationen zu Johannes Jacob Scheuzers "Physica sacra" (1731), durch die er zur Beschäftigung mit den Naturwissenschaften angeregt wird, einen ersten großen Erfolg. Durch Selbststudien verschafft er sich umfangreiche naturwissenschaftliche, als auch kunstgeschichtliche Grundkenntnisse.
Georg Wolfgang Knorr, der abgesehen von kleineren Reisen sein gesamtes Leben in Nürnberg verbringt, publiziert bis zu seinem Tod zahlreiche Kupferstiche, teils als einzelne Stiche, teils als Bücher veröffentlicht.
Zu erwähnen sind u. a. seine "Deliciae naturae selectae" (1766-67) sowie die "Vergnügen der Augen und des Gemüths", ein in Amateurkreisen äußerst beliebtes Fortsetzungswerk, dessen ersten Band Georg Wolfgang Knorr 1757 veröffentlicht und deren Titel und Inhalt sehr gut die damalige Ästhetisierung der Zoologie, insbesondere im Bereich der farbenfrohen Mollusken, verdeutlichen.


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